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Phoenix Mecano-Manager wird neuer Implenia-Chef

Bei Implenia kommt es zu einem Generationenwechsel in der obersten Unternehmensführung. / implenia.com
Dietlikon - Wechsel an der Spitze des grössten Schweizer Baukonzerns: Christian Bubb tritt nach 14 Jahren altershalber zurück, im Februar übernimmt Werner Karlen den Chefposten.
Der 41-jährige Karlen ist seit 2002 Direktionspräsident beim Zürcher Gehäuse- und Komponentehersteller Phoenix Mecano. Zuvor war der Ingenieur in Führungsfunktionen bei der Beratungsfirma McKinsey und beim Büromaterialhersteller Biella-Neher tätig.

«Wir freuen uns, mit Werner Karlen einen hoch qualifizierten und in der Führung von bedeutenden Industrieunternehmungen erfahrenen neuen Unternehmensleiter gewonnen zu haben», lässt sich Anton Affentranger, Verwaltungsratspräsident von Implenia, in der Mitteilung zitieren.

Mit der Wahl von Werner Karlen sowie dem kürzlich ernannten 44-jährigen neuen Finanzchef Beat Fellmann komme es bei Implenia zu einem eigentlichen Generationenwechsel in der obersten Unternehmensführung.

Wachstumsorientiertes Unternehmen

Die Ernennungen drückten einen «breit abgestützten Glauben an die Zukunft von Implenia als unabhängiges, wachstumsorientiertes Unternehmen» aus, erklärte Affentranger. Am Mittwoch hatte der österreichische Bauriese Strabag bekräftigt, an einer Übernahme von Implenia interessiert zu sein. Bedingung sei aber weiterhin die Zustimmung durch die Implenia-Führung.

Phoenix Mecano bedauert den Abgang Karlens. Bis ein Nachfolger gefunden sei, werde Benedikt Goldkamp, Delegierter des Verwaltungsrates und CEO, den Posten von Karlen übernehmen, teilte das Unternehmen mit.

(smw/sda)
publiziert: Donnerstag, 2. Oktober 2008 / 08:46 Uhr , aktualisiert: Donnerstag, 2. Oktober 2008 / 08:49 Uhr

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