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Google Maps: Abrissfirma schrottet falsches Haus

Unternehmen schickt statt Entschuldigung Screenshot mit Adressfehler
Rowlett - Blindes Vertrauen in Google Maps wurde der US-Abrissfirma Billy L. Nabors Demolition im kleinen texanischen Ort Rowlett zum Verhängnis. Ohne es zu wollen, hat das Unternehmen das falsche Haus abgerissen.
Statt einer Entschuldigung bekam die Besitzerin des dem Erdboden gleichgemachten Eigenheimes nur einen Screenshot des Navigationsdienstes geschickt, auf dem die falsche Adresse dokumentiert sein soll.

«Das ist keine grosse Sache»

Der Hintergrund des Anrückens des Abrisskommandos ist, dass Rowlett im Dezember vergangenen Jahres von einem Tornado verwüstet wurde. Einige Häuser sind dabei so schwer beschädigt worden, dass sie nur noch abgerissen werden können. Viele andere hingegen, zu denen auch der Eigenheimkomplex der beiden Besitzer Lindsay Diaz and Alan Cutter gehörte, sollten eigentlich wieder repariert werden. Beide haben bereits bei der Polizei Anzeige erstattet.

Während der Bürgerbeauftragte der Stadt den Vorfall als «grosse Angelegenheit» betrachtet, gibt sich der Chef des Abrissunternehmens gelassen: «Das ist keine grosse Sache», meint George Gomez, CEO von Billy L. Nabors Demolition. Dem Manager nach ist das bisher der erste Fehler des langjährig tätigen Unternehmens. Die Schuld schiebt er Google Maps in die Schuhe, denn der Dienst hätte die korrekte Adresse fälschlicherweise an einer anderen Stelle angeizeigt.

Interne Ermittlungen laufen

In der Zwischenzeit warten die geschädigten Hausbesitzer auf eine Nachricht der Versicherung der Abrissfirma. Ob und inwieweit Google zur Verantwortung gezogen werden kann, ist derzeit noch offen. Laut Billy L. Nabors Demolition wird der Fall erst einmal intern geprüft. Zudem sollen die Verantwortlichen ihre Sicht der Dinge schildern. «Ihre Aufgabe ist es, Häuser zu zuerstören, und sie haben wirklich mein Leben zertrümmert», erzählt Diaz gegenüber «WFAA».
(bert/pte)
publiziert: Freitag, 25. März 2016 / 15:08 Uhr , aktualisiert: Freitag, 25. März 2016 / 15:08 Uhr
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